Allgemeine Geschäftsbedingungen
ARTIKEL 1 – BEGRIFFSERLÄUTERUNGEN
In diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden die nachfolgenden Begriffe wie folgt verwendet:
Widerrufsfrist: der Zeitraum, in dem der Verbraucher sein gesetzliches Widerrufsrecht ausüben kann;
Verbraucher: jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können;
Dauerschuldverhältnis: ein Fernabsatzvertrag über die wiederkehrende Lieferung von Waren oder die fortlaufende Erbringung von Dienstleistungen über einen bestimmten Zeitraum;
Dauerhafter Datenträger: jedes Medium, das es ermöglicht, Informationen so zu speichern, dass sie für einen angemessenen Zeitraum unverändert zugänglich bleiben;
Widerrufsrecht: das gesetzlich verankerte Recht des Verbrauchers, den Vertrag innerhalb der vorgesehenen Frist ohne Begründung zu widerrufen;
Unternehmer: jede natürliche oder juristische Person, die im Rahmen des Fernabsatzes Waren oder Dienstleistungen anbietet;
Fernabsatzvertrag: ein Vertrag, der ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln abgeschlossen wird;
Fernkommunikationsmittel: alle technischen Mittel, die den Vertragsabschluss ermöglichen, ohne dass sich die Vertragsparteien gleichzeitig physisch begegnen;
Allgemeine Geschäftsbedingungen: die in diesem Dokument aufgeführten Vertragsbedingungen des Unternehmers.
ARTIKEL 2 – IDENTITÄT DES UNTERNEHMERS
Sanftemode.com
Adresse: Löwentorstraße 1, 99752 Bleicherode, Thüringen, Deutschland
E-Mail: info@sanftemode.com
Telefon: +44 7414 113610
ARTIKEL 3 – ANWENDUNGSBEREICH
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Anwendung auf sämtliche Angebote des Unternehmers sowie auf jeden im Fernabsatz geschlossenen Vertrag zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher.
Vor Abschluss eines Vertrags wird dem Verbraucher der vollständige Inhalt dieser Bedingungen zur Kenntnis gebracht. Sollte dies nicht möglich sein, wird erläutert, wie die Bedingungen eingesehen oder kostenfrei in Textform angefordert werden können.
Bei elektronischen Vertragsabschlüssen können diese Bedingungen dem Verbraucher auf digitalem Weg übermittelt werden, sodass eine Speicherung auf einem dauerhaften Datenträger möglich ist.
Sollten für einzelne Produkte oder Dienstleistungen ergänzende Bedingungen gelten, hat der Verbraucher bei widersprüchlichen Regelungen Anspruch auf die für ihn vorteilhaftere Bestimmung.
ARTIKEL 4 – ANGEBOTE
Sofern ein Angebot zeitlich begrenzt ist oder besonderen Voraussetzungen unterliegt, wird hierauf ausdrücklich hingewiesen.
Alle Angebote erfolgen freibleibend. Der Unternehmer behält sich vor, Inhalte, Preise oder Produktinformationen jederzeit zu ändern.
Die Angebotsbeschreibungen sind vollständig und nach bestem Wissen erstellt. Produktabbildungen dienen ausschließlich der Illustration und können vom tatsächlichen Produkt abweichen. Offensichtliche Irrtümer oder Schreibfehler begründen keinen Anspruch.
Jedes Angebot enthält klare Informationen über die Rechte und Pflichten des Verbrauchers im Falle einer Bestellung, insbesondere über:
- mögliche zusätzliche Kosten wie Zoll- oder Einfuhrabgaben;
- anfallende Versandkosten;
- den Ablauf des Bestellprozesses;
- das Bestehen oder den Ausschluss des Widerrufsrechts;
- die angebotenen Zahlungs-, Liefer- und Leistungsbedingungen;
- die Dauer der Angebotsgültigkeit oder Preisbindung;
- etwaige Zusatzkosten bei bestimmten Kommunikationsmitteln;
- Informationen zur Vertragsarchivierung und Einsichtnahme;
- Möglichkeiten zur Korrektur von Eingabefehlern;
- verfügbare Vertragssprachen neben Deutsch;
- gegebenenfalls anwendbare Verhaltenskodizes;
- die Mindestlaufzeit bei Dauerschuldverhältnissen.
ARTIKEL 5 – ZUSTANDEKOMMEN DES VERTRAGS
Der Vertrag kommt zustande, sobald der Verbraucher das Angebot annimmt und die darin festgelegten Voraussetzungen erfüllt.
Bei elektronischer Bestellung bestätigt der Unternehmer den Eingang der Bestellung unverzüglich auf elektronischem Weg. Bis zum Zugang dieser Bestätigung kann der Verbraucher seine Bestellung widerrufen.
Zum Schutz der Daten setzt der Unternehmer bei elektronischen Vertragsabschlüssen geeignete technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen ein. Für Online-Zahlungen werden anerkannte Sicherheitsstandards verwendet.
Der Unternehmer ist berechtigt, im gesetzlich zulässigen Rahmen Prüfungen zur Zahlungsfähigkeit oder zu anderen relevanten Informationen des Verbrauchers vorzunehmen. Bei berechtigten Zweifeln kann eine Bestellung abgelehnt oder an besondere Bedingungen geknüpft werden.
Spätestens mit der Lieferung erhält der Verbraucher folgende Informationen in Textform oder auf einem dauerhaften Datenträger:
- die vollständige Anschrift des Unternehmers für Beanstandungen;
- Informationen zum Widerrufsrecht oder dessen Ausschluss;
- Angaben zu Garantien und Kundendienstleistungen;
- alle in Artikel 4 genannten Informationen, sofern noch nicht bereitgestellt;
- Kündigungsbedingungen bei Verträgen mit Laufzeit.
Bei fortlaufenden Vertragsverhältnissen genügt die einmalige Bereitstellung dieser Informationen bei der ersten Lieferung.
Der Vertragsschluss steht unter dem Vorbehalt der Warenverfügbarkeit.
ARTIKEL 6 – WIDERRUFSRECHT
Beim Erwerb von Waren steht dem Verbraucher ein Widerrufsrecht von 30 Tagen zu. Die Frist beginnt am Tag nach Erhalt der Ware durch den Verbraucher oder eine von ihm benannte empfangsberechtigte Person.
Während der Widerrufsfrist darf der Verbraucher die Ware lediglich prüfen, wie es zur Feststellung von Beschaffenheit und Funktionsweise erforderlich ist. Im Falle eines Widerrufs ist die Ware möglichst vollständig, unbeschädigt und in der Originalverpackung gemäß den erhaltenen Rücksendehinweisen zurückzusenden.
Der Widerruf ist innerhalb von 30 Tagen schriftlich oder per E-Mail zu erklären. Die Rücksendung der Ware muss innerhalb weiterer 30 Tage erfolgen. Der Verbraucher ist verpflichtet, einen rechtzeitigen Versand nachzuweisen.
Erfolgt weder ein Widerruf noch eine Rücksendung innerhalb der vorgesehenen Fristen, gilt der Vertrag als verbindlich abgeschlossen.
ARTIKEL 7 – KOSTEN IM FALLE DES WIDERRUFS
Macht der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch, trägt er die unmittelbaren Kosten der Rücksendung.
Bereits geleistete Zahlungen werden spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Rücksendung oder nach Vorlage eines Versandnachweises erstattet.
ARTIKEL 8 – AUSSCHLUSS DES WIDERRUFSRECHTS
Das Widerrufsrecht kann in den gesetzlich vorgesehenen Fällen ausgeschlossen sein. Ein solcher Ausschluss wird spätestens vor Vertragsschluss klar kommuniziert.
Vom Widerrufsrecht ausgeschlossen sind unter anderem folgende Waren:
- nach Kundenspezifikationen angefertigte Produkte;
- personalisierte oder individuell gestaltete Artikel;
- aus hygienischen Gründen versiegelte Waren, sofern die Versiegelung entfernt wurde;
- Produkte, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht zur Rücksendung geeignet sind;
- schnell verderbliche Waren oder Artikel mit kurzer Haltbarkeit;
- Produkte mit Preisen, die von nicht beeinflussbaren Finanzmarktschwankungen abhängen;
- Einzelausgaben von Zeitungen oder Zeitschriften;
- versiegelte Audio-, Video- oder Softwareprodukte nach Öffnung der Versiegelung.
Vom Widerrufsrecht ausgeschlossen sind außerdem folgende Dienstleistungen:
- Dienstleistungen aus den Bereichen Unterkunft, Transport, Verpflegung oder Freizeit mit festem Leistungsdatum;
- Dienstleistungen, deren Ausführung auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen hat;
- Wett- und Lotteriedienstleistungen.
ARTIKEL 9 – PREISE
Während der im Angebot angegebenen Gültigkeitsdauer bleiben die Preise unverändert, sofern keine gesetzlichen Änderungen – etwa bei der Mehrwertsteuer – eine Anpassung erforderlich machen.
Nachträgliche Preisänderungen begründen keinen Anspruch auf Rückerstattung. Mit Abschluss der Bestellung erkennt der Verbraucher den zum Bestellzeitpunkt gültigen Preis an.
Bei Produkten, deren Preis von externen Marktschwankungen abhängt, kann ein variabler Preis gelten. In solchen Fällen wird ausdrücklich darauf hingewiesen.
Preisanpassungen innerhalb von drei Monaten nach Vertragsschluss sind ausschließlich bei gesetzlicher Verpflichtung zulässig. Nach Ablauf dieser Frist dürfen Preisänderungen nur erfolgen, wenn:
- diese auf gesetzlichen oder behördlichen Vorgaben beruhen, oder
- dem Verbraucher ein Kündigungsrecht zum Zeitpunkt der Änderung eingeräumt wird.
Der Lieferort entspricht dem Versandursprungsort gemäß § 3a Abs. 2 UStG. Bei Lieferungen außerhalb der Europäischen Union können zusätzliche Zollabgaben oder Einfuhrsteuern durch den Versanddienstleister erhoben werden. In diesen Fällen wird keine Mehrwertsteuer durch den Unternehmer berechnet.
Alle Preisangaben erfolgen vorbehaltlich von Tipp- und Druckfehlern. Eine Lieferung zu offensichtlich fehlerhaften Preisen ist ausgeschlossen.
ARTIKEL 10 – KONFORMITÄT UND GARANTIE
Der Unternehmer gewährleistet, dass die gelieferten Waren und Dienstleistungen den vertraglichen Vereinbarungen, den beschriebenen Spezifikationen sowie den geltenden Sicherheits- und Qualitätsanforderungen entsprechen.
Etwaige zusätzliche Garantien von Herstellern, Importeuren oder Händlern lassen die gesetzlichen Gewährleistungsrechte des Verbrauchers unberührt.
Beanstandungen oder Mängel sind dem Unternehmer innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Ware schriftlich mitzuteilen. Rücksendungen sollen unbeschädigt und möglichst in der Originalverpackung erfolgen.
Die Dauer einer Garantie richtet sich nach den jeweiligen Herstellerangaben. Der Unternehmer übernimmt keine Haftung für eine bestimmte Zweckverwendung oder individuelle Nutzungsempfehlungen.
Ein Garantieanspruch entfällt insbesondere bei:
- eigenmächtigen Änderungen oder Reparaturen;
- unsachgemäßer Nutzung oder Lagerung;
- Nichteinhaltung von Herstellerhinweisen;
- Mängeln aufgrund gesetzlicher Material- oder Typenvorgaben.
ARTIKEL 11 – LIEFERUNG UND LEISTUNGSERBRINGUNG
Der Unternehmer verpflichtet sich, Bestellungen mit größtmöglicher Sorgfalt zu bearbeiten und auszuführen.
Die Lieferung erfolgt an die vom Verbraucher im Bestellprozess angegebene Adresse.
Sofern keine abweichende Lieferfrist angegeben ist, erfolgt die Zustellung innerhalb von maximal 14 Tagen. Sollte eine Lieferung nicht oder nur teilweise möglich sein, wird der Verbraucher rechtzeitig informiert und ist berechtigt, kostenfrei vom Vertrag zurückzutreten.
ARTIKEL 12 – DAUERVERTRÄGE: LAUFZEIT, KÜNDIGUNG UND VERLÄNGERUNG
Kündigung
Verträge mit unbefristeter Laufzeit über regelmäßige Lieferungen können vom Verbraucher jederzeit mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat beendet werden.
Befristete Verträge über regelmäßige Lieferungen können zum Ende der Laufzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von maximal einem Monat gekündigt werden.
- Eine Kündigung ist jederzeit möglich;
- Die Kündigung erfolgt auf dem gleichen Weg wie der Vertragsschluss;
- Die Kündigungsfrist des Unternehmers darf nicht länger sein als die des Verbrauchers.
Verlängerung
Eine automatische Verlängerung befristeter Verträge ist grundsätzlich ausgeschlossen.
Ausgenommen hiervon sind Verträge über Zeitungen oder Zeitschriften, die um maximal drei Monate verlängert werden dürfen, sofern eine Kündigungsfrist von einem Monat besteht.
Wird ein Vertrag in ein unbefristetes Vertragsverhältnis überführt, kann dieser jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Bei monatlicher oder seltenerer Lieferung beträgt die Kündigungsfrist höchstens drei Monate.
Probeverträge enden automatisch nach Ablauf der vereinbarten Testphase und verlängern sich nicht.
Laufzeit
Bei Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr ist eine Kündigung nach Ablauf eines Jahres jederzeit mit einer Frist von einem Monat möglich, sofern dies nicht unzumutbar ist.
ARTIKEL 13 – ZAHLUNG
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist der geschuldete Betrag spätestens innerhalb von 7 Werktagen nach Beginn der Widerrufsfrist gemäß Artikel 6 Absatz 1 zu zahlen. Bei Dienstleistungsverträgen beginnt diese Frist mit Zugang der Vertragsbestätigung.
Der Verbraucher ist verpflichtet, fehlerhafte Zahlungsangaben unverzüglich zu berichtigen oder mitzuteilen.
Bei Zahlungsverzug ist der Unternehmer berechtigt, gesetzlich zulässige Mahn- oder Inkassokosten geltend zu machen.
ARTIKEL 14 – BESCHWERDEABWICKLUNG
Beanstandungen hinsichtlich der Vertragserfüllung sind dem Unternehmer innerhalb von 7 Tagen nach Kenntnisnahme schriftlich mitzuteilen.
Der Unternehmer bearbeitet eingehende Beschwerden innerhalb von 14 Tagen nach Eingang. Sollte eine längere Bearbeitungszeit erforderlich sein, wird der Verbraucher entsprechend informiert.
Kann eine Beschwerde nicht einvernehmlich gelöst werden, gilt sie als Streitfall und kann einem Schlichtungsverfahren zugeführt werden.
Die Einreichung einer Beschwerde entbindet den Verbraucher nicht von seinen vertraglichen Pflichten, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
Bei berechtigter Reklamation erfolgt eine Nachbesserung oder ein kostenfreier Ersatz.
ARTIKEL 15 – RECHTSSTREITIGKEITEN
Auf sämtliche Vertragsverhältnisse zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung, auch wenn der Verbraucher seinen Wohnsitz im Ausland hat.
ARTIKEL 16 – SMS-MARKETING
Mit der Zustimmung zum SMS-Marketing im Rahmen eines Kaufs bei Sanftemode.com oder durch Anmeldung über ein entsprechendes Formular erklärst du dich einverstanden, wiederkehrende Textnachrichten zu erhalten. Diese können Informationen zum Bestellstatus, Erinnerungen an abgebrochene Warenkörbe, exklusive Angebote oder Feedbackanfragen enthalten. Die Nachrichtenfrequenz kann variieren. Die Zustimmung ist keine Voraussetzung für einen Kauf.
Eine Abmeldung ist jederzeit möglich, indem auf eine Nachricht mit „STOP“ geantwortet oder der in der SMS enthaltene Abmeldelink genutzt wird. Andere Abmeldewege sind nicht wirksam. Der Versand der Nachrichten ist kostenlos, es können jedoch je nach Mobilfunkanbieter Gebühren anfallen.
Für Unterstützung antworte mit „HELP“ auf eine Nachricht oder kontaktiere uns über unsere Website: https://www.sanftemode.com/pages/kontakt.
Der Unternehmer behält sich vor, Absendernummern oder Kurzkennungen zu ändern. In diesem Fall erfolgt eine rechtzeitige Information. Nachrichten an veraltete oder inaktive Nummern können unter Umständen nicht empfangen werden.
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